Auf, auf, nach Dänemark

Bereits letztes Jahr hatten wir das Ferienhaus an Dänemarks Westküste für unseren ersten gemeinsamen Urlaub gebucht. Erster gemeinsamer heißt, Fünf-Personen-Patchwork-Familie mit zwei erwachsenen Kindern von meiner Frau, einer fast erwachsenen Tochter von mir und einen nicht zu kleinen Hund. Das erste mal Dänemark, das erste mal mit Bulli im Urlaub.

Am Freitag nach Pfingsten wollten wir los. Hatte mich zwar hingelegt um ein bisschen zu schlafen, ging aber nicht. Also wurden aus geplanten 4 Stunden schlafen nur eine halbe Stunde gedöse. Um 23 Uhr ging es dann los, schnell noch ne Ladung Fastfood bei Big M und dann los, es liegen ca. 1200 km vor uns.

Ich habe mir vorgenommen mit 100-110 kmh gemütlich die Strecke abzurödeln, was auch grösstenteils gelang. Mulmig wurde es mir an den Kasseler Bergen, wenn man nachts bei strömenden Regen auf der linken Spur einen Lkw überholen möchte, der Bulli aber immer langsamer wird, der rechte Lkw an einem vorbei zieht und der Laster hinter mir schon massiv Lichthupe gibt, weil er nicht weiter kommt. Peinlich.
Irgendwann ging die Sonne auf und das fahren wurde wieder angenehmer. Gegen 10 Uhr überquerten wird die Grenze zu Dänemark. Jetzt noch 3-4 Stunden Fahrt.
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In Blokus mussten wir in einem Dansommer-Büro den Schlüssel für unser Ferienhaus abholen und waren dann 20 Minuten später endlich am Ziel angekommen.

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Ferienhaus mit Bulli

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In den nächsten Tagen genossen wir die Ruhe, die Landschaft und den wundervollen leeren Strand. Die ganze Gegend und auch die nahe gelegene Fischer-Stadt Løkken waren aufgrund der Vorsaison noch ein wenig wie ausgestorben.

Leider waren in Løkken auch noch viele Läden geschlossen, aber wir konnten die Bonbonmanufaktur Bolcheriet besuchen und uns die schöne Stadt anschauen.

Als Ersatzbefriedigung für eine von mir angestrebte Fahrt an das Nordkap fuhren wir an einen Tag an die Nordspitze Dänemarks, nach Skagen. Es war sehr sehr sehr windig, aber auch sehr interessant, auch zu sehen, wie ein fast endloser Konvoi an Schiffen in Richtung Ostsee schippert. Die Bunkeranlage vom früheren Atlantikwall, der Leuchtturm sowie der Fußmarsch zur Nordspitze waren die Reise wert. Danach kehrten wir in Skagen noch in ein uriges Café ein, in dem zwar alles sehr Lecker, aber auch sehr teuer war. Dänemark ist eben kein billiges Urlaubsland, leider.

Den Rest der Woche verbrachten wir mit Sauna, Whirlpool und Swimmingpool im Haus. Wenn das Wetter passte wurde gegrillt und Strand Spaziergänge gemacht. Wir hatten uns alle sehr erholt und waren alle traurig, als es hieß „Koffer packen, morgen ist Abreise!“

Die Heimreise verlief wehmütig, aber problemlos. Als uns der Arbeitsalltag wieder hatte, haben wir oft der schönen Zeit in Dänemark nach getrauert, aber freuen uns schon riesig auf unseren nächsten Urlaub dort.image

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2 Gedanken zu „Auf, auf, nach Dänemark

  1. Sehr interessant Dein Einstieg in die T3 Welt und vor allem der Bericht über die erste Fahrt nach Dänemark. Ich liebe Dänemark seit ich als Kind dort war, habe jetzt allerdings ein bisschen Paranoia erneut mit unserem beiden Hunden hin zu fahren. Bin über die G+ Gruppe auf Dein Blog gestoßen und lese von nun an gespannt mit. Weiterhin viel Spaß mit Eurem neuen Familienmitglied und allzeit gute Fahrt.

    P.S. Das mit dem LKW am Berg kenn ich sehr gut. Ganz wichtig, niemals von hinten hetzen lassen. 🙂

    1. Danke.
      Ich muss dazu sagen, das es ein Wiedereinstieg in die T3-Welt ist. Ich hatte mit 20 schon mal einen und mit 30 auch einen 🙂 Jetzt vor dem Urlaub, haben wir uns dann mal einen gegönnt, weil ich da wie eine kleines Kind bin. „Will haben, will haben“ 😀
      Gruß und schönen Tag.

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